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Ferdinand von Steinbeis (1807-1893)

Pionier im Technologietransfer

Ferdinand von Steinbeis (1807-1893) gilt als Vater der dualen Ausbildung. Steinbeis plädierte stets für eine doppelseitige Ausbildung. Erst in der Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Können sah er das Ausbildungsziel qualifizierter Industriearbeitskräfte der Zukunft. Als Leiter der Zentralstelle für Handel und Gewerbe entwickelte Steinbeis schon Mitte des 19. Jahrhunderts Konzepte für den lange nach seiner Zeit umgesetzten praxisorientierten Technologietransfer.

Aufgrund dieser Ideale ist Ferdinand von Steinbeis Namensgeber für die Steinbeis-Stiftung sowie deren Unternehmen.

Steinbeis-Stiftung

Bereits 1873 wurde durch Steinbeis selber eine "Steinbeis-Stiftung" ins Leben gerufen. Die finanziellen Mittel stellten namhafte Industrielle zur Verfügung, die dadurch ihre Dankbarkeit zum Ausdruck brachten. Zweck der Stiftung war die Ausbildung und Unterstützung der gewerblichen Jugend zu fördern.

Die heutige Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (StW) wurde 1971 gegründet und bildet das Dach des Steinbeis-Verbundes. Hauptaufgabe der Stiftung ist es wissenschaftliche Erkenntnisse der gesamten Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Dazu fördert die Steinbeis-Stiftung den Wissens- und Technologietransfer – weltweit. Der Name Steinbeis steht dabei für die effiziente und effektive Verzahnung von Theorie und Praxis, von Wissenschaft und Wirtschaft. Im Jahr 1998 wurde die Steinbeis-Stiftung organisatorisch neu aufgestellt. Die Steinbeis GmbH & Co KG für Technologietransfer (StC) wurde als operationale Einheit gegründet, um die wirtschaftlichen Aktivitäten von den Aufgaben der Stiftung zu trennen.

Steinbeis-Hochschule Berlin – Verzahnung von Theorie und Praxis

Ebenfalls im Jahr 1998 wurde die private Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) als Tochter der Steinbeis-Stiftung gegründet und staatlich anerkannt. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Johann Löhn ist Präsident der Hochschule, die er seit deren Gründung leitet.

Drei Charakteristika definieren den Steinbeis-Verbund in seinem Kern und sind wesentlich für den Erfolg: Dezentralität in einem zentralen Rahmen, die damit verbundene flache Hierarchie und das Prinzip des Unternehmertums im Unternehmen Steinbeis. Aus diesem Grund organisiert sich die Hochschule über sogenannte Steinbeis-Transfer-Institute (STI). Über diese STI bietet die Hochschule den Studierenden und Unternehmen auf Basis des Projekt-Kompetenz-Studiums berufsintegrierte und praxisorientierte Studienprogramme mit staatlich anerkannten Abschlüssen an. Im Jahr 2003 wurde der SHB zudem das Promotionsrecht vom Land Berlin verliehen.

Die SHB in Zahlen

Studenten | Absolventen: 6.500 | 9.200 (Stand: 2013)

Lehrkräfte: insgesamt rund 1.800, davon 62 hauptamtliche Professoren

Promovenden | Doktoren: 59 | 22 (Stand: 2013)